Interview mit Karsten Kühlmann

„In der Ausbildung wird dir hier nie langweilig und du hast immer viel Abwechslung!“

– Karsten
Azubi Elektroniker für Betriebstechnik

Hallo Karsten, erzähl uns, warum hast du dich für eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik entschieden?
– Ich denke, dass der Beruf des Elektrikers heutzutage immer mehr an Bedeutung gewinnt. Das habe ich auch in meiner vorherigen Ausbildung zum Schlosser bzw. Industriemechaniker gesehen, als ich in der Windkraft gearbeitet habe. Wir brauchten da immer einen Elektriker, da viele mechanische Komponenten mit der Elektrik zusammenhängen. Ich will deswegen beides können – Mechanik und Elektrik.


Und warum wolltest du zu BGx?

– Ich interessiere mich für die Automatisierung und ihr seid hier ein Automatisierungsunternehmen.


Und war das der einzige Grund?

– Haha, nein. Ich habe noch ein, zwei andere Stellen in Aussicht gehabt, aber fand diese hier am besten. Beim Vorstellungsgespräch hat mich mein Teamleiter rumgeführt und ich war dann zugegebenermaßen doch sehr angetan von der Ausstattung, die wir hier haben. Das fand ich dann doch ziemlich cool! Ich habe auch sofort eine Zusage bekommen. Da waren wohl beide Seiten sehr positiv überrascht.


Und wie gefällt’s dir hier bei BGx?

– Der lockere Umgang hier ist der Wahnsinn! Wir verstehen uns alle echt super. Wir Azubis machen auch regelmäßig Azubi-Events. Letztens gab’s zum Bespiel eine Schnitzeljagd und das war echt witzig und gar nicht so einfach, wie ich gedacht habe – die Fragen waren teilweise echt kompliziert. Mit anderen Kollegen verstehe ich mich auch echt gut. Wenn man mal einen Fehler gemacht hat, wird nicht gleich rumgemeckert. Keiner schreit einen an. Eigentlich ist auch immer einer für einen Spaß zu haben.


Und was hast du für Aufgaben in deiner Ausbildung?

– Ich habe auf jeden Fall viel Abwechslung. Man hat keinen typischen, langweiligen Alltag und muss nicht monatelang die gleichen Aufgaben machen. Wir sind zum Beispiel in unserer Abteilung, in der Produktion, in der Lehrwerkstatt und regelmäßig auf Baustellen unterwegs. Es wird nie langweilig und man hat immer einen guten Wechsel drin.


Das ist wirklich sehr abwechslungsreich! Beschreib mal, wie ist deine Ausbildung aufgebaut?

– Die Ausbildung geht über drei Jahre und alle drei Wochen hat man Berufsschule.
Zu Beginn ist man die ersten fünf Monate hauptsächlich in der Lehrwerkstatt und kriegt die Grundkenntnisse beigebracht. Außerdem lernt man auch schon mal das Programmieren. Danach fährt man auf Baustelle und dann wird dir richtig gezeigt, wie man arbeitet! Da geht’s ruppiger zu, haha.
Nach den 5 Monaten kommt man in die Abteilung – bei mir ist es die Tochterfirma Foodtec – und fährt dann mit den Gesellen auf Baustellen. Teilweise sind wir fast jede Woche auf Montage und sind dann zum Beispiel in den Niederlanden oder Österreich unterwegs. Sonst sitzt man in den Büros, bereitet etwas für die Berufsschule nach, geht in die Ausbildungswerkstatt oder programmiert. Das ist ganz unterschiedlich.
Wir sind ein Automatisierungsunternehmen und machen deswegen recht viel mit Programmieren – hauptsächlich die Anlagensteuerung. Lars, der Geschäftsführer, sagt auch, dass wir Azubis Programmieren lernen sollen, damit wir auf Baustellen die kleinen Sachen programmieren können. Wir haben dabei eine bestimmte Software und die einzelne Bausteine davon muss man dann kennenlernen.


Das klingt spannend! Und ihr seid wirklich viel unterwegs!
– Ja, aber mit Reisen habe ich keine Probleme.


Uns ist was zu Ohren gekommen… Bevor du bei uns angefangen hast, warst du als Mähdrescher auf der anderen Seite der Welt unterwegs!

– Ja! Ich war fast anderthalb Jahre am Reisen und Arbeiten in Australien und Kaliforniern. Ich komme ja aus Nordstrand, Nordfriesland, und wollte mal raus. Da ich vom Bauernhof komme, dachte ich, dass ich bestimmt was in Australien finden werde. Ich habe dann im Internet nach Jobs geschaut und bin rüber geflogen. Dort war ich dann mit dem Trecker und Mähdrescher in Australien unterwegs und war außerdem der Hofschlosser. Es war echt eine coole Sache und eine spannende Zeit!


Und zu unserem Glück, bist du wieder gekommen!

– Ja, es war eine schöne Erfahrung, aber ich fand’s auch schön wieder zurück zu kommen! Wir haben einen Bauernhof sowie Ackerbau und da helfe ich ja.


Und wie schaut’s aus, wenn du fertig bist?

– Wenn es so weiter geht wie jetzt, ist es voll mein Ding! Ich würde dann in meiner Abteilung bei der Foodtec bleiben, auf Baustellen unterwegs sein und Schaltschränke installieren. Ich würde dann einen Teil der Elektrik und Mechanik machen, und somit genau das machen, was ich ja gerne kombinieren wollte. Ich könnte mir auch vorstellen, berufsbegleitend den Meister zu machen.


Vielen Dank und weiterhin viel Spaß bei deiner Ausbildung, Karsten!