Interview mit Marco Stender

Also ich hab noch nie was Besseres als hier bei BGx erlebt!
Ich
gehe hier wirklich gerne hin – nicht weil ich muss, sondern weil es mir Spaß macht und ich gut mit den Kollegen zusammen arbeiten kann.“

– Marco
Dualer Student der Energiewissenschaften

Marco, erzähl uns, warum hast du dich für ein duales Studium der Energiewissenschaften entschieden?
– Als ich im Abi war, habe ich überlegt „Was mache ich jetzt mit meinem Leben?“
Rein aufs Studium hatte ich gar keinen Bock, da mir die Schule schon zu theoretisch war. Das duale Studium klang dann spannend, weil ich den Praxisbezug und das Ziel vor Augen habe: Ich bin in meiner Firma, weiß was ich mache und weiß, wofür ich studiere. Außerdem habe ich am Ende des dualen Studiums einen Gesellenbrief und einen Studienabschluss.


Und warum wolltest du zu BGx?
– Ich liebe Technik. In meiner Freizeit bastle ich auch gerne an meinen Mopeds und am Auto. Aber Hobby zum Beruf machen? Ne, das wollte ich nicht. Ich habe mich deshalb informiert, was es für Jobs im technischen Bereich gibt und bin auf die Stellenanzeige gestoßen. Beim Lesen habe ich gemerkt – ja, das ist das, was mich interessiert und was ich mir vorstellen könnte.

 

Ein technikbegeisterter Bastler bist du also!
– Ja, ich muss immerhin vier Fahrzeuge versorgen.


Oha, welche denn?

– Zwei kleine Mopeds – die beiden lauten Stinker, die eine blaue Wolke hinter sich her ziehen – ein Honda Motorrad und einen 27-Jahre alten Golf II. Ich mag alte Fahrzeuge, weil man da noch selber was machen kann – bei den neuen brauchst du ja schon eine Auslesesoftware und einen Rechner und kannst kaum was selber machen.
Außerdem bin ich im Schützenverein und schieße mit Vorderladern. Das ist die Art von Waffen, die ihm 19 Jahrhundert verwendet wurden. Letztes Jahr hab ich mit der Perkussionspistole bei der Landesmeisterschaft sogar den ersten Platz gemacht.


Wow, Glückwunsch, Marco! Alte Fahrzeuge, alte Waffen – wir merken, du hast ganz offensichtlich einen Hang zum Alten. Wieso findet man dich dann in einem so innovativen Unternehmen wie BGx?

– Freizeit und Beruf sind ja zwei Paar Schuhe. Gerade die Automatisierung finde ich total geil, weil es darum geht, Probleme möglichst effizient mit den gestellten Mitteln zu lösen und die Maschinen bzw. Anlagen soweit zu automatisieren, dass sie eigenständig betrieben werden können.


Stimmt, Automatisierung ist schon sehr „geil“! Und wie ist es bei unserem Automatisierungsunternehmen BGx zu arbeiten?

– Also ich hab noch nie was Besseres erlebt. Ich hatte in meiner Schulzeit vier verschiedene Nebenjobs und die waren alle – scheiße. Intrigen spinnen, Lästereien – da hatte man auf den Job nicht so viel Lust. Alleine schon, dass man hier bei BGx jeden duzen kann, ist eine andere Ebene miteinander umzugehen. Auch wenn ich mal eine Frage hatte, habe ich noch nie gehört „Ne komm, hau ab.“ Hier wird dir gleich geholfen. Ich gehe hier wirklich gerne hin – nicht weil ich muss, sondern weil es mir Spaß macht und ich gut mit den Kollegen zusammen arbeiten kann.


Das freut uns doch! Jetzt erzähl uns aber was über den Aufbau deines dualen Studiums.

– Im ersten Jahr bist du im Betrieb und kriegst grundlegende Ausbildungsinhalte vermittelt. Danach gehst du regulär ins Studium, das du in der Regelstudienzeit bzw. mit einem Semester länger abschließen musst. Während der Vorlesungszeit arbeitest du 8 Stunden die Woche und in den Semesterferien bist du in Projekten eingespannt und arbeitest Vollzeit.
Ich als dualer Student kann jetzt nicht jede Woche einen auf „Party hard!“ machen, aber generell kann ich mich nicht beschweren.


Welche Vorzüge hast du denn hier?

– Die Semestergebühren werden komplett übernommen und Bücher sowie einen Laptop kriege ich auch gestellt von BGx – ich habe also super Voraussetzungen, um das Lernen anzugehen. Das reguläre Azubigehalt kriege ich auch durchgehend und muss mich nicht z.B. durch Bafög verschulden oder nebenbei jobben, um das Studium zu finanzieren. Außerdem wurde ich gleich zu Beginn einer Abteilung bzw. einem Team zugeordnet, in dem ich auch nach Beendigung meines dualen Studiums arbeiten werde. Ich fange dort dann als Junior Ingenieur an und habe für die nächsten drei Jahre eine sichere Arbeitsstelle. Und so wie es aktuell aussieht, habe ich nicht vor, mich nach den drei Jahren anderweitig umzuschauen. Ich weiß, ich werde hier übernommen und kann die Sachen, die ich jetzt schon mache, tiefergehend weitermachen.

 

Das klingt wirklich gut! Und wie kommst du mit dem dualen Studium bisher zurecht?
– Aktuell geht’s. Ich habe viel Rückhalt durch das Team und meinen Vorgesetzten. Er fragt auch nach, ob alles okay ist und kommt mir entgegen, wenn ich mal hilfesuchend ankomme. Dadurch, dass ich die Lerngruppe mit den anderen drei dualen Studenten haben, ist es sehr angenehm. Wir vier verstehen uns super und können auch wunderbar zusammen lernen. Ich fühl mich aktuell rundum wohl und kann mich auf die Arbeit konzentrieren.


Das ist klasse! Wie sieht deine Arbeit bzw. deine Aufgaben denn aus?

– Ich bin in der Business Unit Öl und Gas im Team Software und momentan bei einem Projekt eingespannt. Da kann ich interessante Sachen machen wie SPS Programmieren, Bilder zeichnen und CFC Pläne erstellen. Das ist genau das, was ich später nach dem Studium machen werde und ich kann jetzt schon einen Einblick darin bekommen.
In den Vollzeitphasen bin ich häufig unterwegs. Einmal war ich auch bei Siemens in Karlsruhe und hatte ich mit einem Kollegen ein Rack entworfen, wo S7-400er Steuerungen für eine Schattenanlage eines Kunden drauf montiert werden sollten. Ich bin da mitgefahren und habe das montiert, bestückt und verdrahtet.
Die Aufgaben sind somit echt vielfältig und spannend. Im Studium kriege ich zwar die Theorie vermittelt, aber erst die Anwendung macht es greifbar und bringt so richtig Spaß!


Vielen Dank, Marco, und weiterhin viel Spaß und Erfolg in deinem dualen Studium!