Interview mit Sandi Duratovic

Ich hatte mich entschlossen, eine zweieinhalbjährige Weiterbildung zum Industriemeister Elektrotechnik zu machen. Mein Vorgesetzter und BGx fanden das gut und unterstützten mich dabei!“

– Sandi
Teamleiter Produktion und von BGx ausgebildeter Elektroniker für Betriebstechnik

Hallo Sandi, erzähl uns, wie ist es bei BGx zu arbeiten?
– Mir macht es sehr viel Spaß und ich mag den lockeren Umgang. Bei uns zählt der Leitsatz: Kompetenz statt Krawatte und das stimmt echt. Ich habe auch auf der Weihnachtsfeier mit Larsi – also Lars, unserem Geschäftsführer – geschnackt, der nicht der typische Geschäftsführer ist, der immer im Anzug rumläuft, sondern immer locker gekleidet ist. Hier ist nicht alles von „oben nach unten“, weshalb das Betriebsklima auch top ist! Mit meinen Arbeitskollegen versteh ich mich auch wirklich super und wir unternehmen auch viel. Wir waren gemeinsam am Herrentag unterwegs. Ein Boot haben wir uns letztes Jahr auch ausgeliehen und sind an der Küste entlang gefahren.

 

Klasse, dass ihr euch so gut versteht!
Du hast bei uns als Azubi Elektroniker für Betriebstechnik angefangen und machst nun auch richtig Karriere!
– Ich habe hier 2008 ein Praktikum gemacht und im Anschluss meine dreieinhalbjährige Ausbildung. Die Ausbildungszeit war auf jeden Fall sehr abwechslungsreich und keinesfalls monoton! In der Ausbildung war ich bei Kunden auf Montage, habe Gasstationen deutschlandweit gewartet und Schaltschränke gebaut. 2012 habe ich ausgelernt und – klar hat es mir Spaß gemacht, einen Schaltschrankanlage zu bauen, aber ich wollte mehr. Mehr Aufgaben und mehr Verantwortung übernehmen. In meinen Personalgesprächen habe ich immer erwähnt, dass ich eine Weiterbildung machen wollte und irgendwann kam die Möglichkeit, dass ich über die Wirtschaftsakademie in Flensburg die zweieinhalbjährige Weiterbildung zum Industriemeister Elektrotechnik machen konnte. Mein Vorgesetzter und BGx fanden das gut und standen auch voll hinter mir! Unterstützt wurde ich auch mit Lehrmitteln und allem. Parallel dazu habe ich den Ausbilderschein gemacht und zusätzlich den Qualitätsmanagerassistenten. Jetzt bin ich seit Januar 2018 durch und Teamleiter.

 

Herzlichen Glückwunsch, Sandi! Ein ganz schön straffes Programm..
– Das war ehrlich gesagt doch sehr anstrengend, weil ich weiterhin Vollzeit gearbeitet habe.
Ich hätte zwar auch kürzer treten können, aber man gewöhnt sich natürlich an das Gehalt und die Kollegen von BGx will man auch nicht missen. Viel Freizeit hatte ich nicht, weil ich nach der Arbeit entweder zur Akademie oder zum Fußball gefahren bin …

 

Du bist also Fußballer?
– Ja und das aus Leidenschaft. Ich spiele seit 1995 Fußball und habe bis zur meiner Weiterbildung in der höchsten Liga in Schleswig-Holstein gespielt. Weil es damals aufgrund der Trainingszeiten und der Weiterbildung zeitlich nicht mehr gepasst hat, habe ich mich entschlossen in die zweite Mannschaft zu gehen.

 

Du bist ganz schön zielstrebig!
– Ja, ich mag es auch gar nicht zu verlieren.

 

Ein Gewinnertyp! Mitten auf der Überholspur…
– Ja, wobei Laufen mag ich eher nicht und bin deswegen der Mittelstürmer. Da läuft man nicht viel und wartet bis der Ball kommt.

 

Haha okay! Und machst du bei uns auch einen Betriebssport?
– Ich lauf hier im Team beim Hindernislauf Tough Mudder. Schön im Sommer mit 10-20 BGx Kollegen durch den Matsch laufen – da kommt Teamspirit auf!

 

Und wie ist der Teamspirit als Teamleiter in der Produktion? Was hast du für Aufgaben?
– Im Team habe ich zehn Mitarbeiter und bin neben der Planung der einzelnen Arbeitsschritte auch für das Führen der Personalgespräche zuständig. Ich leite hauptsächlich große Projekte wie letztens ein Projekt für einen Hamburger Kunden für dessen Anlage in Luxemburg und bin verantwortlich für die ordnungsmäßige Abwicklung. Als Teamleiter sorge ich dafür, dass es rechtzeitig und in zufriedenstellender Qualität für den Kunden fertig wird. Mitarbeitereinteilung und Ergebniskontrolle gehört auch dazu. Ich bin zwar hauptsächlich in der Planung, aber auch weiterhin im handwerklichen Bereich tätig – mich komplett vom Handwerk zurückziehen? Ne, das könnte ich nicht. Ich bin schon seit acht, neun Jahre immer dabei gewesen und das würde mir echt fehlen, wenn ich nur noch am Schreibtisch an der Planung sitzen würde.

 

Verständlich! Und wie geht’s weiter?
– Erstmal keine Weiterbildung in den nächsten Jahren! Die letzten zweieinhalb Jahre waren anstrengend genug und außerdem habe ich jetzt ja eine neue Position. Ich könnte noch zusätzlich über die WAK den technischen Betriebswirt machen, der über zwei Jahre geht. Ich schaue einfach mal, wie es sich entwickelt und vielleicht ergibt sich hier aus der Abteilung etwas. Ich bin sehr zufrieden, wie es jetzt ist und fühle mich sehr wohl!

 

Vielen Dank und weiterhin viel Spaß bei der Arbeit, Sandi!