Bilfinger etabliert sich auf internationalem Markt für Scrubber

 
  • Gesamt-Auftragswert übersteigt 100 Mio. EUR
  • Bilfinger Scrubber-Technologie künftig bei 70 Hochseeschiffen im Einsatz

Die internationale Hochseeschifffahrt setzt zunehmend auf die emissionsreduzierenden Rauchgasentschwefelungsanlagen von Bilfinger. Der Industriedienstleister erhielt in den vergangenen Monaten weitere Aufträge und hat damit mehr als 100 Mio. EUR an Auftragsvolumen für seine sogenannte Scrubber-Technologie in den Büchern. Insgesamt 70 Schiffe nationaler und internationaler Reedereien werden darüber in die Lage versetzt, die künftig strengeren Umweltvorgaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) und der Europäischen Union zu erfüllen.

Tom Blades, CEO von Bilfinger: „Unsere Scrubber zeichnen sich durch geringe Betriebskosten, eine hohe Umweltfreundlichkeit sowie eine hohe Anlagenverfügbarkeit aus.
Umwelttechnologien haben großes Potenzial gerade im maritimen Bereich. Bilfinger verfügt über jahrzehntelange Kompetenz, Rauchgase herauszufiltern. Darüber können unsere Kunden
ihre Schiffe auch unter strengerer Regulierung sicher durch die Wellen bewegen.“

Seitdem Bilfinger vor rund zwei Jahren seine Erfahrungen aus dem Bereich der Rauchgasentschwefelung von Kraftwerken auf maritime Anwendungen übertragen hat, beläuft sich der Auftragseingang auf ca. 102 Mio. EUR. Von den neuen Schwefelemissionsgrenzwerten sind laut Verband Deutscher Reeder rund 50.000 Handelsschiffe betroffen. Um dem erwarteten
Bedarf gerecht zu werden, nimmt der Konzern bereits mögliche Fertigungspartner in China für Rauchgasentschwefelungsanlagen genauer unter die Lupe.

Die gegenwärtigen Auftraggeber sind unter anderem Reedereien aus Deutschland und Griechenland sowie eine Schiffswerft in China. Die Aufträge werden im Geschäftsbereich Technologies verbucht. Scrubber befreien die Rauchgase, die an den Hauptmaschinen, Hilfsdieseln und Kesseln entstehen, von Schwefelemissionen. Die Rauchgase werden hierzu definiert in den Scrubber seitlich eingeleitet und mit Seewasser in Kontakt gebracht. Im Open-Loop-Prozess läuft das Seewasser in einem offenen Kreislauf durch einen Durchlaufwäscher. Im Closed-Loop-Verfahren werden Absorbentien eingesetzt. Die Hybrid-Technologie vereint den Open-Loop-und Closed-Betrieb in einem System und ist in allen Regionen der Weltmeere einsetzbar. Beim
Closed-Loop-Verfahren wird das Wasser aus dem Scrubber durch eine innovative Wasseraufbereitung gereinigt und in einem Tank zwischengelagert. Bilfinger liefert sowohl Open-Loop- als auch Hybrid-Scrubber. Mit seinen Scrubber-Lösungen bietet Bilfinger eine Komplettleistung an – von der Entwicklung, über die Fertigung bis zur Wartung.

Die internationale Schifffahrt muss zukünftig deutlich striktere Umweltvorgaben erfüllen. Die meisten Schiffe verwenden derzeit Schweröl als Treibstoff, mit einem Anteil von bis zu 3,5
Prozent an Schwefel. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat hierauf reagiert: Ab 2020 gilt weltweit eine Begrenzung des Schwefelanteils im Treibstoff von 0,5 Prozent. Die
IMO und Europäische Union erlauben alternativ, die Entschwefelung der Abgase über ein Abgasreinigungssystem zu erreichen – sogenannte Scrubber. Dadurch werden die Schwefeldioxid-Konzentrationen im Abgas von Schweröl so deutlich reduziert wie im Betrieb mit schwefelarmen Kraftstoffen (Marinediesel und LNG), die vergleichsweise sehr teuer sind.

Jens Borgschulte, Finance Director des Geschäftsbereichs Technologies: „Der Scrubber ist ein fast konkurrenzloses Produkt, das sich nach einem bis zweieinhalb Jahren bereits amortisiert.
Die große Nachfrage bestätigt unseren erfolgreichen Technologietransfer aus dem Bereich der Industrieanlagen in andere Wachstumssegmente.“

Bilfinger erhält prestigeträchtigen Auftrag für Gasbehandlungsanlage

 

· Auftrag für komplette Deodorierungsanlage in Baden-Württemberg
· Auftragsvolumen beträgt rund 36 Mio. €

Bilfinger hat von der Trans Europa Naturgas Pipeline GmbH & Co. KG (TENP GmbH & Co. KG) einen großen Auftrag für das Engineering, die Montage und die Inbetriebnahme einer kompletten Deodorierungsanlage an der deutsch-schweizerischen Grenze erhalten. In einer solchen Anlage wird der dem Erdgas hinzugefügte Geruchsstoff Tetrahydrothiophen (THT) wieder entfernt. Dieser soll auf Leckagen des sonst geruchsfreien Erdgases hinweisen. In Deutschland wird THT erst in den Systemen der lokalen Gasversorger injiziert und ist im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern nicht im Fernleitungssystem zulässig.

Federführende Gesellschaft bei dem Projekt ist die Bilfinger EMS, die über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Gasbehandlungsanlagen verfügt. Weitere beteiligte Gesellschaften sind die Bilfinger Bohr- und Rohrtechnik, die Bilfinger VAM für die Adsorber sowie die Bilfinger GreyLogix, welche für die Prozessleittechnik zuständig sein wird. Das Auftragsvolumen beträgt rund 36 Mio. €.

„Der Projektauftrag bestätigt unsere Strategie 2020. Wir bündeln unsere Stärken und erzielen einen Mehrwert für unsere Kunden. Das Projekt zeigt auch, dass wir für die Energieversorgung
in Deutschland wichtige Beiträge leisten“, sagt Duncan Hall, Chief Operation Officer von Bilfinger.

Die Trans Europa Naturgas Pipeline ist eine wichtige europäische Nord-Süd-Verbindung für den Transport von Erdgas. Sie besteht aus zwei parallelen Gashochdruckleitungen und verläuft über rund 500 Kilometer von der deutsch-niederländischen bis an die deutsch-schweizerische Grenze. Eigentümerin der Pipeline ist die TENP GmbH & Co. KG, an der die Open Grid Europe GmbH mit 51 Prozent und die Fluxys TENP GmbH mit 49 Prozent beteiligt sind.

Diese Anlage wird einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Interoperabilitätstechnologie in Europa leisten, da sie die Flexibilität beim Gasimport nach Deutschland aus Ländern mit anderen Odorierungsverfahren erhöht.

Bilfinger GreyLogix GmbH gewinnt Auftrag von BASF!

 

BASF hat mit dem Ausbau des Vitamin-A-Produktionskomplexes am Standort Ludwigshafen begonnen. Unser BGx – Team in Ludwigshafen arbeitet gemeinsam mit Bilfinger Peters Engineering mit an dieser Anlage.
Neben der Acetylen Anlage ist die Vitamin-A Anlage derzeit das zweitgrößte Investment der BASF in LU (siehe Hinweis im Text).
Auch bei der Acetylen Anlage ist BT Ludwigshafen gemeinsam mit Bilfinger Peters Engineering mit involviert.

Quelle:https://www.process.vogel.de/basf-beginnt-mit-ausbau-von-vitamin-a-produktionskomplex-a-755951/?cmp=nl-65&uuid=370AC04C-C6A5-41DF-AA741EC140B255A0

Spagat zwischen Arbeit und Leistungssport!

 

Wiesbaden den 18.08.2018

Wir förden unsere Mitarbeiter!

Unsere Produktions Mitarbeiterin Jaqueline Hansen erreichte den siebten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Bogenschießen.

„Es ist nicht immer leicht, neben der Arbeit sein Trainingspensum einzuhalten.“

Jaqueline Hansen befindet sich auf unserer DMK-Baustelle in Strückhausen. Dort, weit entfernt von ihrem Trainer und ihren Vereinskollegen, musste sie sich auf die Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen vorbereiten.
In ihrer arbeitsfreien Zeit durfte sie in Brake, einem Ort in der Nähe der Baustelle, beim Braker Schüztenverein für die anstehende Meisterschaft trainieren.
Leider stand ihr hier kein Trainer zur Verfügung. Trotzdem versuchten die Schützen des Vereins, ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Dank der digitalen Vernetzung, konnte sie sich während und nach dem Training, auch mit den daheim gebliebenen austauschen.
So trainierte Jaqueline nach einer langen Schicht auf der Baustelle ein bis zweimal pro Woche, um ihrem Trainingspensum einigermaßen gerecht zu werden.

Deutsche Meisterschaft

Am 18.08. war es dann endlich so weit. Gemeinsam mit 33 anderen Damen kämpfte Jaqueline um die Deutsche Meisterschaft. Nachdem alle Damen auf die 70m weit entfernte Scheibe geschossen hatten, zogen die besten 16 Schützen ins Finale ein. Hier müssen diese noch mal gegeneinander antreten. Die erste trifft auf die sechzehnte, die zweite auf die fünfzehnte usw., hier ist absolute Nervenstärke gefragt.
Normalerweise ist Jaqueline eine erfahrene Turnierschützin, aber ihr größter Traum, einmal gegen die Olympiazweite 2016 Lisa Unruh zu schießen, ging leider nicht in Erfüllung.
Jaqueline lag erst mit einem Punktestand von vier zu null vorne, dennoch musste sie sich mit vier zu sechs Punkten gegen Claudia Heilig, die als zehnte ins Finale einzog, geschlagen geben.
“Meine Gedanken waren schon ein Match voraus – ich wollte gegen Lisa antreten“: so erklärte Jaqueline ihre herbe Niederlage. Trotz dessen ist der siebte Platz mit 602 von 720 möglichen Ringen eine starke Leistung.

Das Projektteam aus Strückhausen und alle Braker Bogenschützen gratulieren Jaqueline Hansen zu ihrer tollen Leistung: „Unser Angebot, Dich bei den kommenden Meisterschaften und Wettkämpfen zu unterstützen, steht – damit Dein Traum in Erfüllung geht.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Jacky, und weiterhin viel Erfolg!

Jaqueline bedankt sich beim ganzen Team Strückhausen und bei der Bilfinger GreyLogix GmbH für die tolle Unterstützung!